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Lechwerke-Gelände in Meitingen mit dem Wasserkraftwerk, einer PV-Anlage, einem Batteriespeicher von LEW sowie dem großen Umspannwerk von LEW Verteilnetz (LVN) - es verbindet das regionale Verteilnetz mit dem Übertragungsnetz (Foto-Download unten).
Lechwerke-Gelände in Meitingen mit dem Wasserkraftwerk, einer PV-Anlage, einem Batteriespeicher von LEW sowie dem großen Umspannwerk von LEW Verteilnetz (LVN) - es verbindet das regionale Verteilnetz mit dem Übertragungsnetz (Foto-Download unten).

Pressemitteilung -

Grün, regional, digital – so treiben die Lechwerke die Energiewende im Südwesten Bayerns voran: Geschäftsjahr 2024 erfolgreich abgeschlossen, Rekordwerte bei Investitionen und Beschäftigung

  • Investitionen in Höhe von rund 269 Millionen Euro, über 300 Neueinstellungen
  • Aufträge an heimische Wirtschaft von über 100 Millionen Euro
  • Lösungen für effizienteren Umbau des Energiesystems
  • Innovative Projekte gehen 2025 in Betrieb


Die Lechwerke setzen ihr Investitionsprogramm für die Energiezukunft im Südwesten Bayerns fort. Mit rund 269 Millionen Euro, knapp 20 Prozent mehr als im Vorjahr, hat das Energieunternehmen im Geschäftsjahr 2024 erneut eine Rekordsumme investiert.


„Der Zubau bei den Anlagen zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien geht in der Region mit rasantem Tempo voran. Mit der LEW Verteilnetz bauen wir die Infrastruktur dafür weiter aus und machen sie mit digitalen Technologien fit für die Anforderungen des künftigen Energiesystems“, sagt Lechwerke-Vorstandsmitglied Christian Barr. „In einem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld gehen wir den Weg in eine grüne, regionale und digitale Energiezukunft konsequent weiter“, so Lechwerke-Vorstandsmitglied Dietrich Gemmel.


Großteil der Investitionen für das regionale Stromverteilnetz
Investitionsschwerpunkt ist weiterhin der Ausbau und die Smartifizierung des Stromverteilnetzes im Südwesten Bayerns. Insgesamt haben die Lechwerke innerhalb der letzten vier Jahre fast 800 Millionen Euro investiert. Bis 2028 sind weitere Investitionen in Höhe von mehr als 1,2 Milliarden Euro geplant. „Wir stellen uns der Herausforderung und stemmen die Investitionen, die zum Umbau des Energiesystems notwendig sind. Gleichzeitig setzen wir uns dafür ein, den regulatorischen Rahmen weiterzuentwickeln und mit innovativen Lösungen die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende pragmatischer, einfacher und insbesondere günstiger zu machen“, betont Christian Barr.


Wirtschaftsfaktor für die Region
„Als verlässlicher und starker Partner der Region gestalten wir die Energieversorgung der Zukunft. Dabei setzen wir auf Digitalisierung und Automatisierung, um die Effizienz zu erhöhen. Im vergangenen Jahr sind zudem mehr als 300 Kolleginnen und Kollegen neu zu uns gekommen – so viele wie noch nie innerhalb eines Jahres. Die Anforderungen an uns steigen. Dem stellen wir uns mit Technologie, Teamgeist und lösungsorientiertem Handeln“, so Dietrich Gemmel. Mit insgesamt rund 2.300 Beschäftigten zählen die Lechwerke zu den großen Arbeitgebern im Südwesten Bayerns. Auch die heimische Wirtschaft profitiert von den nun bereits seit zehn Jahren in Folge steigenden Investitionen der Lechwerke: Aufträge im Umfang von über 100 Millionen Euro gingen allein im Jahr 2024 an regional ansässige Betriebe und Dienstleister. Die Investitionen der Lechwerke wirken in wirtschaftlich schwierigen Phasen dem konjunkturellen Trend entgegen.


Lechwerke wachsen nachhaltig
„Mit unseren Investitionen bringen wir die regionale Energiewende voran und stärken nachhaltig die wirtschaftliche Basis der Lechwerke“, sagt Christian Barr. Nach internationalen Rechnungslegungsstandards (IFRS) erzielten die Lechwerke im Geschäftsjahr 2024 ein bereinigtes Ergebnis vor Zinsen und Steuern in Höhe von rund 207 Millionen Euro[1]. Es liegt unter anderem aufgrund konjunktureller Effekte unter dem sehr guten Vorjahreswert von rund 226 Millionen Euro. Auch wenn das gesamtwirtschaftliche Umfeld des vergangenen Jahres von der weiterhin ausbleibenden wirtschaftlichen Belebung geprägt war, erreichte das bereinigte EBIT der Lechwerke 2024 nach IFRS damit den zweithöchsten Wert in der Unternehmensgeschichte.


Der bereinigte[2] handelsrechtliche Überschuss der Lechwerke AG betrug im Geschäftsjahr 2024 rund 111 Millionen Euro (Vorjahr: rund 101 Millionen Euro). Auf dieser Basis werden Vorstand und Aufsichtsrat der im Mai stattfindenden Hauptversammlung der Lechwerke AG eine Dividendenausschüttung auf dem Niveau des Vorjahres in Höhe von 2,80 Euro je Stückaktie vorschlagen.


Weiterer starker Hochlauf bei den erneuerbaren Energien in Region
Die Erzeugung aus erneuerbaren Energien deckt im Gebiet der LEW Verteilnetz, der Netzgesellschaft der Lechwerke, inzwischen bereits über 90 Prozent des Stromverbrauchs aller angeschlossenen Netzkunden ab. Dieser Wert liegt deutlich über dem Bundesdurchschnitt von derzeit rund 63 Prozent. Allein im Jahr 2024 wurden bei LEW Verteilnetz rund 15.000 neue Photovoltaikanlagen angeschlossen. Mit mehr als 125.000 Anlagen, die bei LEW Verteilnetz inzwischen einspeisen, verzeichnet das regionale Stromverteilnetz eine Anlagendichte, die zu den höchsten in Deutschland gehört.


Eigene Erzeugungskapazitäten bauen die Lechwerke im Bereich der Photovoltaik aus, 2024 gingen zwei neue Solarparks mit einer Gesamtleistung von rund 11 Megawatt in Betrieb. Die in der Region seit jeher starke Wasserkraft ist Basis der Stromerzeugung der Lechwerke. Wasserkraft wird als grundlastfähige Erzeugungsquelle auch im künftigen Energiesystem eine wichtige Rolle spielen. Ein innovatives Projekt, das die Stärken der Wasserkraft mit einem schnell reagierenden Batteriespeicher verbindet, entsteht derzeit am Wasserkraftwerk Gersthofen: Ein Hybridkraftwerk wird dort künftig sogenannte Regelenergie bereitstellen und kann damit Frequenzschwankungen im Stromnetz kurzfristig ausgleichen. Im Sommer wird das Hybridkraftwerk in Betrieb gehen.


„Beim Betrieb der Wasserkraftwerke ist die Verbindung von Ökonomie und Ökologie unser Leitprinzip. Wir modernisieren die Anlagen kontinuierlich und setzen Projekte zur Verbesserung der Gewässerökologie um“, sagt Dietrich Gemmel. 2024 wurden mehrere Maßnahmen zur ökologischen Aufwertung im Bereich der Kraftwerke und der angrenzenden Gewässer realisiert: Auch durch mehrere LEADER-Projekte – ein EU-Förderprogramm für den ländlichen Raum – wurden Flüsse ökologisch aufgewertet und wieder erlebbar gemacht.


Potenziale digitaler Technologien nutzen
Digitalisierung ist für die Lechwerke ein zentraler Erfolgsfaktor zur Steigerung von Qualität und Schnelligkeit von Services und Angeboten sowie um neue unternehmerische Chancen zu nutzen. Um die Potenziale digitaler Technologien, insbesondere der künstlichen Intelligenz (KI), bestmöglich zu erschließen, haben die Lechwerke die Digital­Teams weiter gestärkt. Mehrere KI-gestützte Anwendungen sind bereits im Einsatz. Zudem läuft ein umfassendes Programm zur Modernisierung zentraler IT-Systeme der Lechwerke, bei dem Ende 2024 wichtige Meilensteine erreicht wurden. Mit dem LEW Green Data Center, das derzeit in Augsburg fertig gestellt wird, geht 2025 ein in der Region einzigartiges Rechenzentrum in Betrieb, das ein nachhaltiges, effizientes Energiekonzept mit leistungsstarker Technologie vereint.


„Smarter Weg in eine nachhaltige Zukunft“
Mit dem nachhaltigen Umbau des Energiesystems ergeben sich zusätzliche Wachstumsoptionen, die die Lechwerke mit ihrer integrierten, breiten Aufstellung über die gesamte energetische Wertschöpfungskette sukzessive angehen, etwa im Bereich der Wärmewende, sowie im Bereich von Energieinfrastrukturlösungen insgesamt. „Wir stehen für eine Kopplung der Bereiche Strom, Wärme und Verkehr und bieten entsprechende Lösungen für unsere verschiedenen Kundengruppen“, sagt Dietrich Gemmel. „Eine konsequente Elektrifizierung bei Wärme und Verkehr stärkt den Klimaschutz und erhöht die Effizienz des gesamten Energiesystems. Denn je mehr Energie durch das Stromnetz fließt, desto niedriger die Kosten pro Kilowattstunde. So nutzen wir die bestehende Infrastruktur optimal: Das Stromnetz wird zugleich Wärmenetz, Gasleitung und Ölpipeline – ein smarter Weg in eine nachhaltige Zukunft.“


„Mehr Effizienz beim Umbau des Energiesystems“
„Eine gelungene Energiewende muss Nachhaltigkeit, Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit gleichermaßen umfassen. Neben den notwendigen Investitionen in die Infrastruktur gehört deshalb für uns auch dazu, Lösungen für mehr Effizienz beim Umbau des Energiesystems zu entwickeln“, sagt Christian Barr. Ein Beispiel dafür ist die so genannte Einspeisesteckdose. Das Konzept, das vom bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft begleitet wird, beschleunigt den Anschluss erneuerbarer Energien und macht ihn günstiger. Die Ausschreibung für die Einspeisesteckdose traf bei Projektierern auf enorme Resonanz, die Kapazität war mehrfach überzeichnet. Die Inbetriebnahme der Einspeisesteckdose ist für Herbst 2025 geplant. Derzeit ist die Einspeisesteckdose ein Pilotprojekt. „Wenn die politischen und gesetzlichen Weichenstellungen stimmen, können wir solche Projekte auch im großen Maßstab umsetzen“, sagt Christian Barr. „Insgesamt sehen wir beim Ausbau regionaler Stromverteilnetze Einsparpotenziale von bis zu 30 Prozent bis zur Klimaneutralität. Es ließen sich Milliardensummen sparen. Dieses Potenzial sollten wir heben, um die Energiewende zum Erfolg zu bringen und so den Wirtschaftsstandort Deutschland zu stärken.“


Ausblick Geschäftsjahr 2025
Für das Geschäftsjahr 2025 wird ein bereinigter[2] Jahresüberschuss nach HGB in der Bandbreite von 100 bis 120 Millionen Euro erwartet. Die Dividendenprognose basiert auf der Annahme, dass die wirtschaftlichen, gesetzlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen und Anforderungen den künftigen Geschäftsverlauf beziehungsweise die für Dividendenauszahlungen verfügbaren Mittel nicht negativ beeinflussen werden. Auf dieser Basis, unter Berücksichtigung der Finanzierung des anstehenden Netzausbaus, wird eine Dividende in der Größenordnung des Vorjahres angestrebt.

[1] Zahlen der Lechwerke, die in den E.ON Konzernabschluss einbezogen werden

[2] Jahresüberschuss nach HGB bereinigt um die Marktbewertung der zur Sicherung der Pensionsrückstellungen gebildeten Contractual Trust Arrangements (CTA) aus der Lechwerke AG und aus deren CTA-Gesellschaften

Rechtlicher Hinweis

Dieses Dokument enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Diese Aussagen beruhen auf den gegenwärtigen Auffassungen, Erwartungen, Annahmen und Prognosen des Managements und anderen derzeit verfügbaren Informationen. Zukunftsgerichtete Aussagen enthalten keine Gewähr für den Eintritt zukünftiger Ergebnisse und Entwicklungen und sind mit bekannten und unbekannten Risiken und Unsicherheiten verbunden. Die tatsächlichen zukünftigen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Leistung der Gesellschaft können aufgrund verschiedener Faktoren wesentlich von hier abgegebenen Einschätzungen abweichen. Zu diesen Faktoren gehören insbesondere Veränderungen der allgemeinen wirtschaftlichen Lage und der Wettbewerbssituation. Darüber hinaus können die Entwicklungen auf den Finanzmärkten und Wechselkursschwankungen sowie nationale und internationale Gesetzesänderungen, insbesondere in Bezug auf steuerliche oder energierechtliche Regelungen, sowie andere Faktoren Einfluss auf die zukünftigen Ergebnisse und Entwicklungen der Gesellschaft haben. Weder die Gesellschaft noch ein mit ihr verbundenes Unternehmen beabsichtigt oder übernimmt eine Verpflichtung, die in diesem Dokument enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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grün, regional, digital

Die Lechwerke sind als regionales Energieunternehmen im Südwesten Bayerns tätig. Mit der Marke LEW gibt es Stromprodukte für Privat-, Gewerbe- und Geschäftskunden sowie für Kommunen. LEW bietet zudem ein breites Angebot an Energielösungen. Das Lechwerke-Tochterunternehmen LEW Verteilnetz (LVN) betreibt das Stromverteilnetz in der Region. Mit 36 betriebsgeführten Wasserkraftwerken ist LEW einer der führenden Erzeuger von umweltfreundlicher Energie aus Wasserkraft in Bayern. In eigenen Anlagen auf Freiflächen und Gebäuden erzeugt LEW auch Strom aus Photovoltaik. Außerdem bietet LEW Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen Netz- und Anlagenbau, Energieerzeugung, Elektromobilität und Telekommunikation an. Die Lechwerke betreiben ein eigenes, über 7.000 Kilometer langes Glasfasernetz in der Region.

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grün, regional, digital

Die LEW-Gruppe ist als regionaler Energieversorger im Südwesten Bayerns tätig und beschäftigt rund 2.000 Mitarbeitende. LEW versorgt Privat-, Gewerbe- und Geschäftskunden sowie Kommunen mit Strom, bietet ein breites Angebot an Energielösungen und zählt mit 36 betriebsgeführten Wasserkraftwerken zu einem der führenden Erzeuger von umweltfreundlicher Energie aus Wasserkraft in Bayern. In eigenen Anlagen auf Freiflächen und Gebäuden erzeugt LEW auch Strom aus Photovoltaik. Das Tochterunternehmen LEW Verteilnetz betreibt das regionale Stromnetz. Außerdem bietet LEW Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen Netz- und Anlagenbau, Energieerzeugung, Elektromobilität und Telekommunikation an. Die LEW-Gruppe betreibt ein eigenes, über 7.000 Kilometer langes Glasfasernetz in der Region.