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Auf dem Umspannwerks-Gelände errichtet die LVN die Fundamente für den neuen Transformator (links) und die dazugehörigen Anlagenkomponenten (rechts).

Pressemitteilung —

Höhere Übertragungskapazität für erneuerbare Energien: Die LEW Verteilnetz erweitert Umspannwerk in Woringen

  • Neuer 380/110-kV-Transformator schafft zusätzliche Kapazität für regional erzeugten Strom aus erneuerbaren Energien
  • Neues 110-kV-Schaltfeld und erweiterte Leit- und Sekundärtechnik
  • Inbetriebnahme Ende 2027
  • Die LVN investiert rund 25 Millionen Euro


Die LEW Verteilnetz GmbH (LVN), Betreiber des regionalen Stromverteilnetzes, erweitert das Umspannwerk in Woringen: Künftig verstärken ein neuer 380/110-kV-Transformator mit 350 Megavoltampere Leistung und ein neues 110-kV-Schaltfeld die Anlage. Das Umspannwerk bildet eine wichtige Schnittstelle zwischen dem 110-kV-Hochspannungsnetz der LVN und dem überregionalen 380-kV-Übertragungsnetz von Amprion. Mit dem zusätzlichen Transformator erhöht die LVN die Übertragungskapazität des Umspannwerks. So kann die Anlage die wachsenden Mengen grünen Strom aus der Region aufnehmen, zwischen den Spannungsebenen umwandeln und in das Übertragungsnetz von Amprion einspeisen. Mit Investitionen von rund 25 Millionen Euro stärkt die LVN so die Versorgungssicherheit in der Region und darüber hinaus.


Beginn von Fundament- und Anlagenbau


Für den neuen, rund 400 Tonnen schweren Transformator, errichtet die LVN derzeit die nötigen Fundamente - darunter eine rund 14 Meter breite und 24 Meter lange Trafowanne. Sie besteht aus Stahlbeton und schützt den Boden unterhalb des Transformators.


Parallel dazu errichtet die LVN die Fertigteilfundamente für die neue 110-kV-Schaltanlage und die dazugehörigen Anlagenkomponenten wie Leistungs- oder Trennschalter. Sie entsteht auf einem freien Reservefeld auf dem Umspannwerksgelände und verbindet den Transformator bzw. die ankommenden Stromleitungen mit der Sammelschiene, dem zentralen Verteilerknoten des Umspannwerks. Sind alle Fundamente errichtet, beginnt die LVN mit der Aufstellung der Stahlteile, ehe sie die neue Steuerungs- und Überwachungstechnik installiert.


Vorausschauende Planung erleichtert Umsetzung


Neue Anlagen wie Umspannwerke plant die LVN von Anfang an so, dass sie sich bei Bedarf einfach erweitern lassen. „Das ist auch in Woringen der Fall“, erklärt Andreas Liebau, Projektleiter der LVN. „Schon beim Bau des Umspannwerks 2017 haben wir den Platz für den zusätzlichen Transformator und das neue Schaltfeld eingeplant. Daher brauchen wir für die jetzigen Arbeiten keine zusätzlichen Flächen und können sie so schnell und effizient durchführen“.


Keine Beeinträchtigungen für Anwohnende


Für die Dauer der Bauarbeiten bis zur geplanten Inbetriebnahme Ende 2027 rechnet die LVN mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen durch Baufahrzeuge. Da das Umspannwerk außerhalb von Woringen und nahe der A7 liegt, erwartet die LVN keinen stärkeren Durchgangsverkehr innerhalb der Gemeinde. Die geplante Lieferung des Transformators im zweiten Quartal 2027 erfolgt durch die Bahn direkt auf das Umspannwerksgelände - Straßensperrungen sind nicht erforderlich. Während der Bauarbeiten ist die Stromversorgung durch die anderen Betriebsmittel im Umspannwerk sichergestellt – Stromkundinnen und -kunden merken von den Arbeiten also nichts.


Weitere Informationen zum Verteilnetzbetreiber LVN finden Sie unter www.lew-verteilnetz.de.

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Die Lechwerke sind als regionales Energieunternehmen im Südwesten Bayerns tätig. Unter der Marke LEW werden Privat-, Gewerbe- und Geschäftskunden sowie Kommunen mit Strom versorgt. Die LEW bietet zudem ein breites Angebot an Energielösungen. Das Tochterunternehmen LEW Verteilnetz (LVN) betreibt das Stromverteilnetz in der Region. Mit 36 betriebsgeführten Wasserkraftwerken ist die LEW einer der führenden Erzeuger von umweltfreundlicher Energie aus Wasserkraft in Bayern. In eigenen Anlagen auf Freiflächen und Gebäuden erzeugt die LEW auch Strom aus Photovoltaik. Außerdem bietet die LEW Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen Netz- und Anlagenbau, Energieerzeugung, Elektromobilität und Telekommunikation an. Die LEW betreibt ein eigenes, über 9.000 Kilometer langes Glasfasernetz in der Region.

www.lew.de 

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