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Photovoltaik-Freiflächenanlage in Biessenhofen.

Pressemitteilung -

Tag der Erneuerbaren Energien: 150.000 Anlagen im LVN-Netz

  • Starker Zubau unterstreicht Dynamik der Energiewende in der Region

  • Erneuerbare Energien stärken Unabhängigkeit Stromversorgung


Zum Tag der Erneuerbaren Energien am 25. April zeigt sich die Dynamik der Energiewende im Netzgebiet der LEW Verteilnetz GmbH (LVN) besonders deutlich: Rund 150.000 Anlagen zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien sind inzwischen an das Verteilnetz angeschlossen. Allein in den vergangenen drei Jahren wurde rund ein Drittel dieser Anlagen in Betrieb genommen.


Der Großteil der Anlagen entfällt auf Photovoltaik – sowohl auf privaten Hausdächern als auch in Solarparks. Die hohe Zahl an Anlagen führt zu einer überdurchschnittlichen Dichte im Netzgebiet: Bei einer Netzlänge von rund 36.500 Kilometern (ohne Straßenbeleuchtungsnetz) speist rechnerisch etwa alle 200 Meter eine Erzeugungsanlage Strom aus erneuerbaren Energien in das LVN-Netz ein.


Erneuerbare decken rund 90 Prozent des Strombedarfs


Bereits heute kann der Strombedarf im LVN-Netz rechnerisch zu rund 90 Prozent durch in der Region erzeugten Strom aus erneuerbaren Energien gedeckt werden. Damit liegt die Region deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt.


Erneuerbare Energien leisten damit nicht nur einen entscheidenden Beitrag zum Klimaschutz, sondern stärken auch die Versorgungssicherheit vor Ort. Die zunehmende Nutzung von Photovoltaik ermöglicht es vielen Haushalten und Betrieben, einen Teil ihres Strombedarfs selbst zu decken und sich unabhängiger von fossilen Energieträgern wie Öl und Gas zu machen.


Netzausbau bleibt zentrale Voraussetzung


Die wachsende Zahl dezentraler Erzeugungsanlagen stellt zugleich hohe Anforderungen an die Stromnetze. Um die Einspeisung aus erneuerbaren Energien weiterhin zuverlässig aufnehmen und verteilen zu können, ist ein kontinuierlicher Ausbau und eine intelligente Steuerung der Netzinfrastruktur erforderlich.


„Die Dynamik beim Ausbau der erneuerbaren Energien in unserer Region ist weiterhin hoch. Immer mehr Menschen und Unternehmen setzen auf eine eigene Stromerzeugung“, sagt Josef Wagner, Geschäftsführer bei LVN. „Gerade in einem zunehmend unsicheren energiepolitischen Umfeld wird deutlich, wie wichtig es ist, Energie vor Ort zu erzeugen. Das macht uns unabhängiger von fossilen Energieträgern und externen Einflüssen und stärkt zugleich die Versorgungssicherheit. Wir arbeiten intensiv daran, unser Stromnetz für diese Entwicklung fit zu machen und die Integration der Anlagen so effizient wie möglich zu gestalten.“

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Die Lechwerke sind als regionales Energieunternehmen im Südwesten Bayerns tätig. Unter der Marke LEW werden Privat-, Gewerbe- und Geschäftskunden sowie Kommunen mit Strom versorgt. Die LEW bietet zudem ein breites Angebot an Energielösungen. Das Tochterunternehmen LEW Verteilnetz (LVN) betreibt das Stromverteilnetz in der Region. Mit 36 betriebsgeführten Wasserkraftwerken ist die LEW einer der führenden Erzeuger von umweltfreundlicher Energie aus Wasserkraft in Bayern. In eigenen Anlagen auf Freiflächen und Gebäuden erzeugt die LEW auch Strom aus Photovoltaik. Außerdem bietet die LEW Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen Netz- und Anlagenbau, Energieerzeugung, Elektromobilität und Telekommunikation an. Die LEW betreibt ein eigenes, über 9.000 Kilometer langes Glasfasernetz in der Region.

www.lew.de

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